Motive der Steinbrückemitglieder für ihre Mitarbeit

Christian Markus Pfeiffer

2 Jahre Steinbrücke – Rückblick eines Ehemaligen

16 Jahre alt, Schüler der Waldorfschule Märkisches Viertel, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Steinbrücke – ich stehe im Anzug auf der Import-Shop-Messe Berlin und verhandle mit der Geschäftsführung der Messe Berlin über eine kostenlose Reinigung unseres Standes. Der sogenannte HVA (Hauptverantwortliche) ist für den Erfolg einer Verkaufsaktion verantwortlich. Möchte man einen hohen Verkaufserlös erzielen, bedarf es kluger und strammer Organisation. Dazu gehört auch ein überzeugendes Auftreten. Fünf Minuten später stehen wir wieder am Messestand und beobachten, wie dieser auf Kosten der Messe Berlin von einem Reinigungsunternehmen gesäubert wird. Verhandlungsgeschick ist ein zentrales Thema für einen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Steinbrücke. Dies gilt nicht nur beim Einkauf bei geschickten arabischen Mineralienhändlern, sondern auch bei Verkaufsgesprächen mit dem Kunden. Die wenigsten Menschen kommen auf eine Messe, um dort einen Rosenquarz oder eine Druse zu erwerben. Nur wer geschickt argumentiert und überzeugt, ist in der Lage, sich durchzusetzen.
Denke ich an meine Zeit in der Steinbrücke zurück, sind es vor allem diese Erinnerungen, die mich ergreifen. Als Jura-Student an der Bucerius Law School of Hamburg kann ich sagen, dass es genau jene Fähigkeiten sind, die von der nachwachsenden Generation verlangt werden. Dazu zählen nicht nicht nur Sozialkompetenzen wie Verhandlungsgeschick, Führungsstärke und das Übernehmen von Verantwortung, sondern auch der Erwerb von Grundkenntnissen betriebswirtschaftlichen Denkens. Die allwöchentliche geschäftsführende Sitzung der Steinbrücke bot nicht nur eine Plattform betriebswirtschaftliche Ideen und Konzepte zu diskutieren, sondern schuf auch Fähigkeiten im Hinblick auf die Bereitschaft zur Kompromissfindung.
Der Erlös der Steinbrücke geht aufgrund der ehrenamtlichen Mitarbeit zu 100% in Hilfsprojekte in der dritten Welt. Die Mitarbeit in der Steinbrücke hat für mich immer eine Mischung aus sozialem Engagement und dem Erlernen von Fähigkeiten dargestellt, von denen ich noch heute profitieren kann.

Yasashii H.

damals 11. Klasse

Schon bevor ich Mitglied der Schülerfirma Steinbrücke wurde, habe ich mich mit den Themen Entwicklungsarbeit und Dritte Weltländer beschäftigt. Ich finde es wichtig, dass man sich mit anderen Ländern auseinandersetzt und deshalb habe ich mich für den Eintritt bei Steinbrücke entschieden. Denn dort kann man gezielt helfen und man hat das Gefühl, man kann wirklich etwas bewirken, wenn man sich jede Woche ein wenig Zeit nimmt und sich mit den Ländern auseinandersetzt. Da ich weiß. dass mit meiner Arbeit vielen Kindern eine neue Lebensperspektive eröffnet werden kann, sehe ich es nicht als Pflicht an, bei Steinbrücke mitzuarbeiten, sondern als Möglichkeit effektiv zu helfen. Auch wenn es teilweise eine zusätzliche Arbeit zur Schule ist, macht es Spaß und der Gedanke, dass Kinder zur Schule gehen können, wenn sie durch Spenden von Steinbrücke die Chance dazu erhalten, lässt mich über die anstrengenden Momente Hinwegdenken.

Nora L.

damals 11.Klasse

Meine Motivation bei Steinbrücke mitzuwirken, ist der Gedanke helfen zu können. Mit den Spenden von Steinbrücke können Straßenkinder zur Schule gehen und erhalten medizinische Versorgung. Auch wenn die Mitarbeit neben der Schule teilweise sehr anstrengend ist, kann ich mit dem Gedanken etwas zu bewirken, darüber hinwegsehen und das Positive sehen. Auch lernt man viel über das Geschäftsleben und die Struktur und Leitung einer Firma. Man kann in der Steinbrücke viele Erfahrungen sammeln, die auch für das spätere Leben gut zu gebrauchen sind. Am meisten ist natürlich der Gedanke des Helfens ausschlaggebend für meine Mitarbeit bei Steinbrücke. Man hat das Gefühl helfen zu können und etwas zu bewirken.

Nora G.

damals 11 Klasse

Ich, Nora Giesbert, bin seit fast drei Jahren Mitglied der Steinbrücke. Durch meine Mitarbeit in der Schülerfirma kann ich Kindern in ärmeren Ländern zu einer besseren Zukunft verhelfen. Auch macht es mir sehr viel Spaß zum Beispiel HVA eines Projektes zu sein. Der Gedanke daran, dass wir als "kleine" Schülerfirma vielen Kindern helfen können im Leben weiter zu kommen, gibt mir die Motivation und die Freude weiterhin Mitglied der Steinbrücke zu bleiben.

Nils W.

damals 10. Klasse

In der Zeit meiner eigenen Politisierung als 15 und 16 Jähriger Schüler liegt es mir besonders am Herzen, etwas Gutes für andere, vom Schicksal benachteiligte Menschen zu tun. Dies kann ich durch meine Mitarbeit bei Steinbrücke in einer angenehmen und in Bezug auf die Menge unserer Spendengelder nicht sehr arbeitsaufwändigen Form ohne weiters neben der Schule erreichen. Es ist bei mir ganz klar der Gedanke, jemand anderem durch meine Arbeit etwas Gutes zukommen zu lassen.
Dabei habe ich immer im Hinterkopf, dass mein Einsatz hier in Deutschland um ein vielfaches bei den Kindern und Erwachsenen der Spendenprojekte ankommt. Dies ist, neben den Aspekten des Zusammenarbeitens mit meinen Freunden und dem Erlernen vieler nützlicher kaufmännischer Fähigkeiten, mein Hauptgrund zur Mitarbeit in unserer Schülerfirma.

Eike S.

damals 10. Klasse

Als ich in der 9. Klasse gefragt wurde, ob ich bei der Steinbrücke GbR mitarbeiten wolle, habe ich einfach mal einigen Wochensitzungen beigewohnt. Mir gefiel die stark ausgeprägte demokratische Abstimmungsweise bei größeren Entschlüssen und dass jeder den Arbeitsbeitrag leisten kann, bei dem er sich gut gefordert fühlt.
Neben der großen Mineralienvielfalt, die man mit der Zeit immer besser kennen lernt, gibt es auch beispielsweise die Möglichkeit, Rechnungen zu schreiben und Kundenkontakte aufzubauen oder zu pflegen und dabei den richtigen Umgang zu lernen. Auch Hobbys oder Fähigkeiten außerhalb der schulischen Leistungen können gut in die Arbeit bei der Steinbrücke einfließen. Damit setzt sich die Firma aus Mitarbeitern mit ganz individuellen Fähigkeiten zusammen, die letztendlich bedürftigen Kindern zugute kommen.

Paul K.

damals 10. Klasse

Ich arbeite bei Steinbrücke, weil ich dann schöne Unternehmungen mit Leuten aus meiner und anderen Klassen machen kann, weil ich Straßenkinder in verschiedenen anderen Kontinenten unterstützen kann und um etwas über Steine und die Arbeit in einem Unternehmen und einer Firma , in der alle gleichberechtigt sind, sich einigen müssen und Gewinn erwirtschaften wollen, zu lernen. Besonders Einkaufsfahrten und der Verkauf, aber auch die Diskussion oder demokratische Einigungen, sind interessante Erfahrungen und teilweise Herausforderungen.

Jonathan S.

damals 11.Klasse
Ich bin nach der 10. Klasse Mitglied der Steindrücke GbR geworden, da ich es sehr interessant und nützlich finde, die Vorgänge eines funktionierenden gewinnorientierten Wirtschaftsapparats kennen zu lernen und so eine kleine Vorbereitung auf spätere Aufgaben in diesem Bereich bekomme. Zudem mag ich das Arbeiten, Organisieren und Gestalten in der Gruppe und den volldemokratischen Rahmen der Firma. Das Klima in der Gemeinschaft ist durch die guten Bekanntschaften untereinander äußerst angenehm, man kennt und vertraut sich.
Dass meine Arbeit bei Steinbrücke auch bedürftigen Menschen aus niedrigeren Gesellschaftsschichten zugute kommt, ist für mich ein kleinerer Aspekt, der alleine den Ausschlag für eine Mitarbeit nicht geben könnte. Für mich steht der Lernerfolg, wie etwa übernommene Verantwortung, der in einer solchen, funktionierenden Firma herausspringt im Vordergrund.

Felix G.

damals 10.Klasse

Ich stieg nicht sofort am Anfang der 9. Klasse bei Steinbrücke ein, da ich mich anfangs vor der Mehrarbeit scheute, da half auch das Argument der Hilfe für die Dritte Welt nicht. Doch dann half ich einmal bei einem Verkauf aus und merkte, dass die Arbeit doch mit Spaß verbunden ist. Nun besuchte ich einige Male die wöchentlichen Sitzungen und entschloss mich schließlich dazu, fest einzutreten. Meine Hauptbeweggründe waren damals einerseits der Spaß an gemeinsamer Arbeit und andererseits das Lernen und Verstehen des Aufbaus und der Leitung einer Firma. Diese Gründe sind inzwischen jedoch eher in den Hintergrund getreten, und die Hilfe, die die Steinbrücke an ärmere Länder als unseres spendet ist in den Vordergrund gerückt. Allein schon diese Entwicklung zeigt mir, dass ich durch meine Arbeit bei der Steinbrücke etwas gelernt hab, denn man beginnt die Verhältnisse unter denen Kinder beispielsweise in Afrika aufwachsen zu verstehen. Durch die Arbeit bei der Steinbrücke ist man näher am Geschehen in der dritten Welt dran und man hat zusätzlich das gute Gefühl aktiv etwas gegen diese Missstände in der Welt zu tun.

Sarah S.

damals 10.Klasse

Ich finde, dass unser "Luxus" nicht selbstverständlich ist. Wir könnten auch in der Lage wie die Menschen der dritten Welt sein. Diese Menschen sind für uns sehr weit weg und da deren Situation so schrecklich ist, ist sie für mich so irreal. Doch es gibt diese armen Menschen eben wirklich, und wenn ich mich in ihre Lage versetzte, würden mir die "reichen Menschen" absolut selbstsüchtig vorkommen. Ich würde mich fragen, wie diese Menschen ruhig schlafen können, wenn sie nichts gegen die Armut unternehmen. Ich weiß, dass es nur Glück ist in Deutschland zu leben. Die Menschen in der dritten Welt hatten dieses Glück leider nicht. Mir ist auch klar, dass Steinbrücke im Verhältnis nicht viel verändert, aber jedes Leben zählt! Außerdem sind wir ein Vorbild, vor allem da wir ehrenamtlich arbeiten. Es ist keine Ausrede zu sagen: „Ich habe nicht die Zeit zu helfen!" Denn auch wir haben lange Schule, Hausaufgaben, brauchen unsere Freizeit und doch finden wir Zeit dafür.
Zudem macht Steinbrücke noch Spaß, denn man tut etwas mit seinen Freunden zusammen, lernt und hilft dabei. Außerdem ist es ein Erlebnis, das nicht jeder hat, denn Steinbrücke ist mehr als Arbeit.

Isabelle O.

damals 10.Klasse

Ich, Isabelle Ober, bin seit Anfang der 9.Klasse in der Steinbrücke. Mir macht die Arbeit in der Steinbrücke viel Spaß, vor allem der Verkauf von den Steinen auf den Basaren, da ich weiß, dass von dem Verkaufserlös armen Kindern in der dritten Welt geholfen wird. Die Arbeit in der Steinbrücke ist zwar anstrengend, aber auch sehr interessant. Ich finde das Konzept der Steinbrücke gut, deswegen mache ich bei Steinbrücke mit.

Julian K.

damals 10.Klasse

Ich bin seit zwei Jahren in der Steinbrücke und habe seitdem viel über die Führung einer Firma gelernt: Sei dies die Buchführung, die Kundenbetreuung, die Modernisierung oder die Entwicklung neuer und gewinnbringender Geschäftsideen. Durch die hohe Fluktuation der Mitarbeiter kommen immer neue und teilweise förderliche Ideen, zur Verbesserung der Firma. All dies überzeugt mich, dass die Steinbrücke ein gutes Projekt ist, das immer mehr expandiert und erfolgreicher wird. Selbstverständlich ist es keine Nebensache für mich, dass die Gewinne uneingeschränkt in Dritte-Welt-Länder fließen und ich somit Teil eines gemeinnützigen Projektes bin, aber die Erfahrung, die diese Firma in Form von ganztägigen Verkäufen oder Einkaufsfahrten bringt ist mir momentan wichtiger.

Michael Benner

Betreuungslehrer

1.: Ich genieße es besonders, mit Schülern arbeiten zu können, die sich vollständig aus eigener Motivation an der Schülerfirma Steinbrücke GbR beteiligen. Niemand muss überzeugt oder mit Trick oder sanftem Druck in Schwung gebracht werden.
2.: Ich bin davon überzeugt, dass es für Schüler wichtig ist, einen Einblick in wirtschaftliche Fragen zu bekommen. Dieser Einblick ergibt sich bei Steinbrücke durch das Betreiben eines realexistierenden deutschen Kleinbetriebs und durch die Auseinandersetzung mit dem Schicksal anderer Menschen im Rahmen der Globalisierung.
3.: Durch die reale Hilfe, die mit den von uns erwirtschafteten Gewinnen möglich ist und die nur durch Arbeit bzw. den Verzicht auf Freizeit erreicht wird, können wir einen Gegenimpuls setzen gegen das allzu viele Gerede darüber, wie die Welt sein müsste.

Can D.

damals 10.Klasse

Ich bin der Schülerfirma Steinbrücke beigetreten, weil ich später neben anderen Berufswünschen selber eine Firma oder einen Laden führen möchte.Diese Schülerfirma bietet mir die super Möglichkeit die vielfältigen organisatorischen Aufgaben bis hin zum Verkauf nicht nur passiv zu verfolgen, sondern sie auch selbst mitzugestalten und zu verbessern. Mir persönlich gefällt, dass wir alle aus Eigenmotivation zusammenarbeiten und die Ergebnisse sich sehen lassen können. Es ist immer wieder ein gutes Gefühl, die positiven Rückmeldungen der Kinderhilfswerke mit denen wir im regelmäßigen Kontakt stehen, zu verfolgen.

Charlotte F.

damals 10.Klasse

Bereits bevor ich in der 9. Klasse war, und somit bei Steinbrücke eintreten durfte, war ich entschlossen dies zu tun, weil ich es den Straßenkinder gegenüber ungerecht finde, immer nur über die ärmeren Verhältnisse zu reden, dabei den Wohlstand zu genießen und die Kinder zu bedauern. Und schließlich doch nichts dagegen zu unternehmen!
Außerdem lernt man sehr viel durch das gemeinsame Arbeiten, wie besonders Kompromisse einzugehen, auf andere Leute direkt zuzugehen, geduldig zu bleiben usw.
Der Verkauf, die Sitzungen und die vielen anderen zeitaufwändigen Termine sind zwar häufig sehr anstrengend, doch finde ich, dass sich die Mühe in jedem Fall lohnt, da wir mit „wenig“ Arbeit Verhältnismäßig viel bewegen können.

Johanna V.

damals 10.Klasse

Mein Beweggrund bei Steinbrücke mitzuarbeiten ist hauptsächlich der, damit Kindern in ärmeren Ländern helfen zu können. Dass man durch die Arbeit bei Steinbrücke auch noch viele Erfahrungen und Eindrücke über das Arbeiten in einer Firma gewinnt, spielt für mich eher eine Nebenrolle. Trotzdem habe ich das Gefühl durch Steinbrücke viel Neues dazugelernt zu haben. Ich finde es sehr gut, dass man durch diese Schülerfirma die Möglichkeit hat etwas gegen die Armut und die schlechten Verhältnisse in der Welt tun zu können und ihr gegenüber nicht so hilflos sein zu müssen. Durch Steinbrücke kann man das schön mit seiner Freizeit in Verbindung bringen. Alles in Allem macht mir die Arbeit in der Steinbrücke sehr viel Spaß.

Jonas B.

damals 9.Klasse

Mein Beweggrund bei Steinbrücke mitzuarbeiten ist hauptsächlich der, damit Kindern in ärmeren Ländern helfen zu können. Dass man durch die Arbeit bei Steinbrücke auch noch viele Erfahrungen und Eindrücke über das Arbeiten in einer Firma gewinnt, spielt für mich eher eine Nebenrolle. Trotzdem habe ich das Gefühl durch Steinbrücke viel Neues dazugelernt zu haben. Ich finde es sehr gut, dass man durch diese Schülerfirma die Möglichkeit hat etwas gegen die Armut und die schlechten Verhältnisse in der Welt tun zu können und ihr gegenüber nicht so hilflos sein zu müssen. Durch Steinbrücke kann man das schön mit seiner Freizeit in Verbindung bringen. Alles in Allem macht mir die Arbeit in der Steinbrücke sehr viel Spaß.

Leon O.

damals 9.Klasse

Ich bin der Überzeugung wir können mit unserer Arbeit nicht nur den vielen Kindern aus den Projekten, die wir unterstützen, helfen, sondern wir lernen sehr viel für unser Leben, für unsere berufliche Zukunft, wie auch für den Umgang mit Menschen z.B. Konfliktlösung, Verantwortungsbewusstsein, Kompromissbereitschaft und noch vieles mehr. Mein Ansporn bei Steinbrücke mitzuarbeiten war auch der, dass mein großer Bruder vor etwa eineinhalb Jahren eine kleine Firma gegründet hat, ich begeistert war und in mir der Wunsch hervorgerufen wurde auch an einem Unternehmen mitwirken zu können, und da jeder Mitarbeiter bei Steinbrücke die gleichen Mitspracherechte hat, war es die perfekte Einstiegsmöglichkeit. Des Weiteren hat der Zweite, von zwei älteren Brüdern, auch schon bei Steinbrücke gearbeitet. Also kurz: Wir tun etwas für uns(!) und können mit dem Ertrag auch noch Straßenkindern helfen.

Finóla M.

damals 9.Klasse

Ich finde die Steinbrücke vor allem gut, weil wir als junge Menschen die Welt ein bisschen verändern können. Aus diesem Grunde macht es mir Spaß, für die Steinbrücke mitzuarbeiten.

Sarah H.

damals 9.Klasse

Steinbrücke macht mir sehr viel Spaß und ich geh gerne zu den Sitzungen, auch wenn man dafür eine Freistunde opfern muss, doch das ist es nach meiner Meinung nach wert. Ich finde es toll dass Steinbrücke eine Schülerfirma ist, denn dadurch, dass wir Schüler uns das Geld mit den Verkäufen auf Basaren und anderen Veranstaltungen selbst erarbeiten, lernen wir große Verantwortung zu übernehmen und werden an das spätere Arbeitsleben herangeführt. Meine größte Motivation ist jedoch die, dass unser erarbeitetes Geld an Hilfsprojekte geht und wir damit Menschen oder Projekten helfen können die das Geld wirklich brauchen.

Susan S.

damals 9.Klasse

Meine Motivation bei Steinbrücke mitzumachen ist, zu wissen, dass man ohne allzu großen Aufwand und Mühe Kindern helfen kann, denen es nicht so gut geht. Man lernt viel für das spätere Leben, wie es z.B. ist Teil einer Firma zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Obwohl es manchmal anstrengend ist, macht es Spaß und man sieht die Erfolge, da man viel Feedback von den Projekten bekommt.

Susanne O.

damals 9.Klasse

Man sieht es jeden Tag: Eine Doku im Fernsehen, ein Artikel in der Zeitung… Das Leiden anderer Menschen. Man macht den Fernseher aus, oder die Zeitung zu und man ist draußen. Jedesmal sagt man sich, da muss man doch was tun. Na klar, man kann spenden! Aber weiß man denn, wo das Geld ankommt? Steinbrücke gibt einem die Möglichkeit, etwas zu tun und zu wissen, dass es etwas bringt. Ich war zweimal auf der Steinbrückefahrt, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die Zeit war immer sehr intensiv und anstregend, hinterließ in einem aber immer das Gefühl etwas gemacht zu haben, was ich genossen habe. Das Steine schleifen war für mich ein Höhepunkt, die Ergebnisse habe ich heute noch als Erinnerung an die Zeit.
Ich war recht oft Monatschef und auf Basaren HVA. Oftmals habe ich meinen Unmut wenn etwas meiner Meinung nach zu langsam ging oder zu ineffektiv war zu Ausdruck gebracht. Dies führte zu anschließenden Gesprächen und Diskussionen, die teilweise zu guten Ergebnissen führten. Gerade deshalb war es glaube nicht immer leicht mit mir. Trotzdem hat mir die Zeit bei der Steinbrücke viel gebracht. Ich habe gelernt eigenverantwortlich zu Arbeiten und Durchhaltevermögen zu entwickeln und wenn es Konflikte gab Kompromisse zu finden.

Nina W.

damals 9.Klasse

„Viele kleine Leute, in vielen kleinen Ländern können zusammen etwas Großes tun“ - Zitat aus dem kleinen Prinzen
Ich finde es toll, dass man bei der Steinbrücke die Möglichkeit hat, etwas Gutes für die Welt zu tun.

Moritz W.

damals 9.Klasse

Ich bin zur Steinbrücke gegangen, weil ich wissen wollte wie ein eigenes Unternehmen und die Wirtschaft generell Funktioniert. Und dabei hat es sogar noch den Vorteil, dass man Kindern in Entwicklungsländern hilft. Außerdem lernt man verschiedene Steine kennen und hat viel Gemeinschaft. Man lernt Verantwortung zu übernehmen und zuverlässig zu sein. Auch macht es Spaß an verschiedenen Orten Stände zu betreuen und man lernt wie so etwas Organisiert wird. Ich bin glücklich, dass ich der Steinbrücke beigetreten bin und werde höchstwahrscheinlich auch noch mehrere Jahre dabei bleiben. Ich kann es anderen nur weiterempfehlen bei der Steinbrücke mit zu machen.

Tatjana F.

Als ich von der Firma Steinbrücke erfuhr, wollte ich sofort beitreten, denn ich hatte davor schon den Wunsch Kinder in Entwicklungsländern zu helfen, doch mir fehlten die finaziellen Möglichkeiten dafür. Durch Steinbrücke habe ich die Möglichkeit zu helfen, obwohl ich "nur" eine Schülerin bin und ich kann mir sicher sein, dass das Geld auch wirklich ankommt. Die Arbeit macht Freude, da man Ergebnisse sieht, denn wir stehen in Kontakt mit den Organisationen, die wir unterstützen. Deshalb bin ich gerne bei den Sitzungen und den Basaren, weil man dabei das Gefühl hat Teil einer Gemeinschaft zu sein, die etwas verändern kann.

Maren B.

damals 10.Klasse

Seit einem Jahr arbeite ich aktiv in unserem Schülerunternehmen „Steinbrücke GbR“ mit. Mein Interesse an Mineralien und Edelsteinen und die Unterstützung von Dritte-Welt-Projekten haben dafür den Ausschlag gegeben. Neben den wöchentlichen Besprechungen unserer Geschäftsaktivitäten fahren wir auch gemeinsam zu Messen und Basaren, wo wir Edelsteine kaufen und verkaufen. Dabei lerne ich neue Menschen kennen und erfahre viel Praktisches über Handel und Organisation. Mein schönstes Erlebnis bei Steinbrücke war bisher unsere Einkaufsfahrt zur Mineralienmesse nach Hamburg.

Theo W.

damals 11.Klasse

Ich beteilige mich bei Steinbrücke unter anderem deswegen, da man dort viel über die Zusammenarbeit mit Menschen lernt. Des weiteren bekommt man auch einen Einblick in die heutige Wirtschaftswelt. Nicht zuletzt steht aber auch der Fakt, dass man einen kleinen Beitrag zur Hilfe in armen Ländern leistet.

Rafaela D.

damals 10.Klasse

Zum Einen kommt meine Mitarbeit in der Steinbrücke einem guten Zweck zugute und zum Anderem bietet die tiefe Einsicht in die Arbeitsweise des Unternehmens wie das Erstellung der Kassenabrechnung, Bestellen und Auspreisen der Ware und das Organisieren von Basaren für das spätere Leben wertvolle Erkenntnisse. Ganz nebenbei macht die Arbeit auch noch Spaß.

Oliver G.

Eine Schülerstimme aus der Gründerklasse

Nach langem, meiner Meinung nach auch berechtigtem Nichtstun, habe ich endlich eine Möglichkeit gesehen, mit Mitschülern aktiv zu werden. Vor allem reizte mich die richtige Firma, die einem erstmals einen kleinen Einblick in die vorher so ferne Geschäftswelt erlaubte. Insgesamt war die Steinbrückezeit für mich zwar arbeitsreich, aber hochinteressant.

Sebastian T.

Ich bin der Steinbrücke als Gesellschafter beigetreten, da ich großes Interesse an der Entwicklungsländerproblematik und der Idee des Fair-Trade hatte...

Veronika S.

Eine Schülerstimme aus der Gründerklasse

Eine von Schülern betriebene Mineralienhandelsgesellschaft, die ihren Gewinn nicht in die eigene Tasche steckt, sondern an ein Entwicklungshilfeprojekt fließen läßt, zu dem wir schon länger Kontakt haben... Vorstellungen, wie das genau aussehen würde, hatte ich nicht, jedoch rechnete ich mit Erfahrungsgewinn im wirtschaftlichen Bereich, sowie mit einem differenzierteren Verständnis für Mineralien... Was mich faszinierte, waren die vielen neuen Begegnungen mit den Händlern. Man lernte gewissermaßen eine ganz andere Welt kennen... Anfangs begeistert von der überwältigenden Pracht der Mineralien, stellte sich bald eine Routine ein, die sich nach dem Preis-Leistungsverhältnis richtete.

Olaf Otto

Es entwickelte sich sogleich ein „Betriebs-Alltag“ mit regelmäßigen Sitzungen, in denen auf höchst demokratische Weise über Einkauf, Verkauf, Aufgabenverteilung entschieden wurde. Das gefiel mir.

Christian P.

16 Jahre alt, Schüler der Waldorfschule Märkisches Viertel, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Steinbrücke – ich stehe im Anzug auf der Import-Shop-Messe Berlin und verhandle mit der Geschäftsführung der Messe Berlin über eine kostenlose Reinigung unseres Standes. Der sogenannte HVA (Hauptverantwortliche) ist für den Erfolg einer Verkaufsaktion verantwortlich. Möchte man einen hohen Verkaufserlös erzielen, bedarf es kluger und strammer Organisation. Dazu gehört auch ein überzeugendes Auftreten. Fünf Minuten später stehen wir wieder am Messestand und beobachten, wie dieser auf Kosten der Messe Berlin von einem Reinigungsunternehmen gesäubert wird.
Verhandlungsgeschick ist ein zentrales Thema für einen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Steinbrücke. Dies gilt nicht nur beim Einkauf bei geschickten arabischen Mineralienhändlern, sondern auch bei Verkaufsgesprächen mit dem Kunden. Die wenigsten Menschen kommen auf eine Messe, um dort einen Rosenquarz oder eine Druse zu erwerben. Nur wer geschickt argumentiert und überzeugt, ist in der Lage, sich durchzusetzen.
Denke ich an meine Zeit in der Steinbrücke zurück, sind es vor allem diese Erinnerungen, die mich ergreifen. Als Jura-Student an der Bucerius Law School of Hamburg kann ich sagen, dass es genau jene Fähigkeiten sind, die von der nachwachsenden Generation verlangt werden. Dazu zählen nicht nicht nur Sozialkompetenzen wie Verhandlungsgeschick, Führungsstärke und das Übernehmen von Verantwortung, sondern auch der Erwerb von Grundkenntnissen betriebswirtschaftlichen Denkens. Die allwöchentliche geschäftsführende Sitzung der Steinbrücke bot nicht nur eine Plattform betriebswirtschaftliche Ideen und Konzepte zu diskutieren, sondern schuf auch Fähigkeiten im Hinblick auf die Bereitschaft zur Kompromissfindung. Der Erlös der Steinbrücke geht aufgrund der ehrenamtlichen Mitarbeit zu 100% in Hilfsprojekte in der dritten Welt. Die Mitarbeit in der Steinbrücke hat für mich immer eine Mischung aus sozialem Engagement und dem Erlernen von Fähigkeiten dargestellt, von denen ich noch heute profitieren kann.

Lena U.

Schon in der 1. Klasse wollte ich immer am Adventsbasar der Schule unbedingt zum Steinbrückestand, weil ich so fasziniert von den schönen Edelsteinen war.
Eigentlich wusste ich schon sehr früh, dass ich mit Beginn der 9. Klasse in die Steinbrücke GbR eintreten möchte. Ich finde die Edelsteine heute noch so faszinierend wie früher und möchte anderen Menschen mit meiner Arbeit bei der Steinbrücke GbR unbedingt helfen. Außerdem finde ich es toll, hier viel zu lernen, was mir später bestimmt helfen wird z. B. Verkaufsgespräche zu führen, wobei man dann natürlich auch etwas über die Steine wissen muss, außerdem lernt man ganz viele Menschen richtig bzw. noch einmal ganz anders durch die Zusammenarbeit kennen.

Clarissa G.

Ich habe aus mehreren Gründen beschlossen, der Steinbrücke beizutreten. Der erste, der bis jetzt jedoch ein wenig in den Hintergrund getreten ist, war mein Bruder, der auch lange bei der Steinbrücke war, was ich ihm unbedingt gleich tun wollte, weil ich es so bewundernswert fand. Natürlich finde ich den sozialen Hintergrund der Steinbrücke wirklich toll, denn oft ist es schwierig, von hier aus direkt etwas in Entwicklungsländern zu bewegen. Natürlich kann man an viele verschiedene Organisationen spenden, aber was dann weiter mit dem Geld geschieht, erfährt man eben nicht. Das ist bei uns anders. Wir stehen in direktem Kontakt zu unseren Projekten, wodurch wir ein gutes Feedback und viele Informationen bekommen. Aber das ist für mich eigentlich nur ein höchst positiver Zusatz, ich glaube, wenn das das einzig Gute an unserer Schülerfirma wäre, wäre ich nicht ganz so begeistert davon. Für mich ist auch sehr wichtig, dass ich über die Steinbrücke so viele nette Leute kennenlerne konnte. Wir sind eine starke Gemeinschaft, die bereit ist jeden Aufzunehmen. Das hat mir besonders in der Anfangszeit geholfen, denn es ist einfach egal, wie neu und unerfahren man ist, wenn man möchte, darf man schon gleich in der ersten Sitzung seine Meinung sagen und hat auch volles Stimmrecht bei den Abstimmungen. Man hat keine Probezeit oder soetwas und die anderen geben einem auch nicht das Gefühl, man könnte etwas falsch machen, dadurch fühlt man sich sofort gut in die Gruppe aufgenommen.
Was ich auch sehr schön finde ist, dass man Erfahrungen sammelt, die einem sein Leben lang helfen können. Man lernt, zu verkaufen, Kunden zu beraten, mit Händlern zu kommunizieren, oder sogar zu feilschen, wie man sich mit fremden Leuten in Kontakt setzt, um Geschäftliches zu regeln und nicht zuletzt kann man an den Verkaufsständen auch immer gut das Kopfrechnen üben, wenn mal wieder ein Taschenrechner fehlt...
Die eigentlich für mich wichtigsten Beweggründe sind denke ich die „Kollegen“, die alle wirklich unglaublich nett sind. Und auch der Spaß an der Arbeit, denn selbst wenn ein Basarverkauf anstrengend und der Stand gut besucht ist, gibt es immer viel zu lachen und die Atmosphäre ist einfach sehr schön. Am Ende hat man nie das Gefühl, es hätte sich nicht gelohnt, nicht einmal,wenn der Gewinn kleiner war als erwartet, denn die Freude mit den anderen macht das alles wieder wett!